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alle neun Beispiele am 24.07.2026 im Quelltext auf ihren WordPress-Einsatz geprüft.
WordPress-Beispiele zeigen dir, was mit dem weltweit meistgenutzten Content-Management-System möglich ist: von Behördenportalen über Konzern-Newsrooms bis zu Blogs mit Millionen Lesern. Die spannendere Frage ist aber nicht, wer WordPress nutzt, sondern wie du dir so eine Seite heute selbst baust. Mit KI dauert das keine Tage mehr, sondern ein paar Stunden.
Ich arbeite seit 2017 mit WordPress und habe über 50 eigene Websites aufgebaut, betreut, optimiert und zum Teil auch wieder verkauft. In diesem Artikel zeige ich dir neun Seiten, deren WordPress-Einsatz ich selbst im Quelltext überprüft habe, was du dir von jeder abschauen kannst, und wie mein KI-Workflow eine komplette Website in wenigen Stunden fertigstellt.
Was WordPress-Beispiele dir wirklich zeigen
Die meisten Listen zu diesem Thema tun dasselbe: Sie zählen dreißig große Marken auf, schreiben zwei Sätze pro Name und behaupten, alle nutzten WordPress. Belegt wird das selten. Bei einigen berühmten Behauptungen stimmt es schlicht nicht mehr oder betraf nur eine Unter-Domain. Deshalb gehe ich hier anders vor und nenne nur Seiten, deren WordPress-Einsatz sich heute im Quelltext nachprüfen lässt.
Der Grund, warum so viele bekannte Seiten auf WordPress setzen, ist Verbreitung plus Flexibilität. Laut der laufenden Erhebung von W3Techs betreibt WordPress rund 43 Prozent aller Websites weltweit und hält bei den Content-Management-Systemen einen Marktanteil von über 60 Prozent. Ein System, das eine Universität, einen DAX-Konzern und einen Reiseblog gleichermaßen trägt, ist genau deshalb interessant: Was die Großen damit bauen, kannst du im Kleinen nachbauen. Was du damit alles umsetzen kannst, von der Ratgeberseite bis zum Shop, zeige ich in meinem Überblick, was man mit WordPress machen kann.
Warum so viele bekannte Seiten auf WordPress setzen
Bevor ich zu den Beispielen komme, lohnt die Frage, warum die Behörde, der Konzern und der Blog beim selben System landen. Aus meiner Arbeit an über 50 Projekten sind es immer wieder dieselben drei Gründe.
Erstens die Freiheit beim Design. Über Themes und Page-Builder lässt sich fast jedes Layout umsetzen, ohne bei null anzufangen. Die Seite von Grönemeyer und ein schlichter Fachblog nutzen dieselbe Basis, sehen aber komplett unterschiedlich aus.
Zweitens das Plugin-Ökosystem. Für praktisch jede Funktion gibt es eine fertige Erweiterung, vom Shop über Terminbuchung bis zum Mitgliederbereich. Aus einer Inhaltsseite wird so mit wenigen Klicks ein Onlineshop, wie das Beispiel weiter unten zeigt.
Drittens Kosten und Eigentum. WordPress ist Open Source und kostenlos. Anders als bei einem Baukasten gehören dir deine Inhalte und deine Installation vollständig. Du bist nicht an einen Anbieter gebunden, der morgen die Preise ändert oder die Seite abschaltet.
9 WordPress-Website-Beispiele, die nachweislich auf WordPress laufen
Jedes dieser Beispiele habe ich am 24. Juli 2026 im HTML-Quelltext geprüft (auf wp-content, die WordPress-REST-Schnittstelle und die Generator-Kennung). Bei manchen steht sogar die konkrete Versionsnummer im Code. Wichtiger als der Name ist die Spalte daneben: was du dir konkret abschauen kannst.
Behörden und Institutionen: Bayern.de
Das offizielle Portal der Bayerischen Staatsregierung, bayern.de, läuft auf WordPress 7.0.2. Ein Bundesland mit Millionen Besuchern, hohen Sicherheitsanforderungen und Barrierefreiheitspflicht setzt also auf dasselbe System, mit dem du deinen Blog startest. Abschau-Learning: WordPress skaliert bis in den Behördenbereich, wenn Struktur und Wartung stimmen. Für dich heißt das: Die Grenze ist nicht die Technik, sondern deine Pflege.
Konzerne und Unternehmen: SAP News Center
Der deutsche Software-Konzern SAP betreibt sein News Center auf WordPress. Newsrooms sind ein Muster, das sich quer durch die Liste zieht: Große Unternehmen trennen die starre Konzern-Website vom flexiblen Presse- und Blogbereich und lassen letzteren auf WordPress laufen. Abschau-Learning: WordPress glänzt überall dort, wo regelmäßig neue Inhalte erscheinen. Genau dafür ist es gebaut.
Bildung: Uni Freiburg und FAU Erlangen
Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (WordPress 7.0) und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg setzen für ihre Webauftritte auf WordPress, oft im Multisite-Betrieb mit hunderten Unterseiten aus einer Installation. Abschau-Learning: Willst du später mehrere Themenbereiche oder Sprachen verwalten, ist Multisite ein Grund, von Anfang an auf WordPress zu setzen und nicht auf einen Baukasten.
Persönlichkeiten: Herbert Grönemeyer
Die offizielle Seite von Herbert Grönemeyer läuft auf WordPress 6.8.6, sichtbar mit einem Page-Builder für das Design. Abschau-Learning: Für eine persönliche Marke, ein Portfolio oder eine Autorenseite reicht WordPress mit einem guten Theme vollkommen. Du brauchst keine Individualentwicklung, um professionell zu wirken.
Medien und Blogs: TechCrunch, PlayStation, Spotify
Das Tech-Magazin TechCrunch läuft auf WordPress 6.9.5, der PlayStation Blog und der Spotify Newsroom ebenfalls. Diese Seiten verarbeiten Traffic in einer Größenordnung, die die meisten nie erreichen, und trotzdem ist die Basis dieselbe. Abschau-Learning: Reichweite ist keine Frage des Systems. Ein sauber aufgesetztes WordPress mit Caching trägt auch Millionen Aufrufe.
Autoren und Shops: Stefanie Stahl
Die Bestsellerautorin Stefanie Stahl verbindet auf ihrer Seite WordPress mit WooCommerce und verkauft darüber Bücher, Kurse und Kartensets direkt an ihre Leser. Abschau-Learning: Aus einer Inhaltsseite wird mit einem einzigen zusätzlichen Plugin ein Shop. Genau dieser Übergang ist für dich als Betreiber der interessanteste, dazu gleich mehr.
| Beispiel | Kategorie | Nachweis (24.07.2026) |
|---|---|---|
| Bayern.de | Behörde | WordPress 7.0.2 |
| SAP News Center | Konzern | wp-content, REST-API |
| Uni Freiburg | Bildung | WordPress 7.0 |
| FAU Erlangen | Bildung | wp-content, REST-API |
| Herbert Grönemeyer | Persönlichkeit | WordPress 6.8.6 |
| Stefanie Stahl | Autorin, Shop | WordPress + WooCommerce |
| TechCrunch | Medien | WordPress 6.9.5 |
| PlayStation Blog | Marke, Blog | wp-content, REST-API |
| Spotify Newsroom | Marke, Blog | wp-content, REST-API |
Was du dir von diesen Beispielen mitnimmst
Neun Seiten, eine Erkenntnis: WordPress ist kein Anfänger-Werkzeug, das man später gegen etwas Größeres tauscht, sondern die Basis, die bis in den Konzern- und Behördenbereich trägt. Vier Dinge nimmst du für deine eigene Seite mit.
- Denke in Bereichen, nicht in einer Seite. Die großen Beispiele trennen Startseite, Blog, Newsroom und Shop sauber. Plane diese Struktur von Anfang an.
- Wähle ein Theme, das zu deinem Ziel passt. Design entsteht über das Theme, nicht über teure Individualentwicklung.
- Halte die Seite schnell. Selbst TechCrunch und Spotify setzen auf Caching. Für dich heißt das: ein gutes Cache-Plugin gehört von Tag eins dazu.
- Plane den Verkauf mit. Ob heute oder später, mit WooCommerce wird aus deiner Seite jederzeit ein Shop.
WordPress-Shop-Beispiele: wenn aus der Website ein Verkauf wird
Wer nach WordPress-Shop-Beispielen sucht, landet fast immer bei WooCommerce, dem kostenlosen Shop-Plugin für WordPress. Das Beispiel Stefanie Stahl zeigt das Prinzip: Dieselbe Seite, die Inhalte ausspielt, wickelt auch den Verkauf ab. Du brauchst keinen separaten Shop-Baukasten, sondern erweiterst deine bestehende Website.
WooCommerce ist dabei kein Nischenwerkzeug. Nach den Erhebungen von W3Techs nutzt ein erheblicher Teil aller Onlineshops weltweit WooCommerce, gerade weil der Einstieg günstig ist und auf vorhandenem WordPress aufsetzt. Ein wichtiger Hinweis aus meiner Praxis: WooCommerce ist internationale Software und kennt deutsche Rechtsvorgaben nicht von Haus aus. Für einen rechtssicheren Shop in Deutschland brauchst du zusätzlich ein Plugin wie German Market oder Germanized. Das ist kein Extra, sondern Pflicht.
Was viele unterschätzt: Der Shop ist nur der Anfang der Erweiterbarkeit. Über dasselbe Plugin-Prinzip kommen Zahlungsarten wie PayPal und Kreditkarte, ein Terminbuchungssystem oder ein Mitgliederbereich dazu. Du baust also nicht einen Shop und daneben eine Website, sondern erweiterst eine einzige Installation Schritt für Schritt um genau die Funktionen, die dein Geschäft gerade braucht. Genau darin liegt der Vorteil gegenüber einem geschlossenen Shop-Baukasten.
WordPress-Blog-Beispiele: was erfolgreiche Blogs anders machen
Bei den WordPress-Blog-Beispielen sind TechCrunch, der PlayStation Blog und der Spotify Newsroom die lehrreichsten Fälle, weil sie zeigen, dass ein Blog nicht klein bleiben muss. Drei Dinge machen sie konsequent: klare Kategorien statt eines endlosen Streams, ein wiedererkennbares Layout über tausende Beiträge hinweg und schnelle Ladezeiten trotz enormer Inhaltsmengen.
Für deinen eigenen Blog ist die Lehre einfach: Struktur schlägt Menge. Ein sauber kategorisierter Blog mit fünfzig durchdachten Artikeln ist stärker als tausend planlose Beiträge. Wie du diese Inhalte zusätzlich für KI-Suchmaschinen sichtbar machst, habe ich in meinem Ratgeber zu GEO und generativer Suchmaschinen-Optimierung beschrieben.
Der eigentliche Punkt: so baust du dir so eine Seite heute selbst
Hier kommt der Teil, den keine der üblichen Beispiel-Listen behandelt. In Verbindung mit KI ist mit WordPress mittlerweile fast alles möglich. Nahezu jede der oben gezeigten Strukturen lässt sich nachbauen, und zwar erstaunlich einfach.
Mein Ablauf sieht heute so aus: Ich beschreibe der KI, was ich haben will, gebe zwei oder drei Beispiele als Orientierung, und los geht es. Die kompletten Grundlagen übernimmt Claude inzwischen für mich, also Installation, die deutschen Pflichtseiten, die nötigen Plugins und ein erstes Design. Im Prinzip sage ich der KI „mach es so“, und später steht die Seite fertig da. Zu Beginn musste ich hier und da noch nachschärfen und optimieren. Mittlerweile sind meine Skills so gut eingestellt, dass es oft schon beim ersten Versuch steht.
Das Ergebnis in Zahlen: Ein komplett neues Projekt, das früher Tage gebraucht hätte, steht heute mit KI-Hilfe in ein paar Stunden. Das Werkzeug dahinter ist bei mir Claude Code, ein KI-Assistent, der direkt mit dem Server und der WordPress-Installation arbeitet. Wenn du dich fragst, ob das auch ohne Programmierkenntnisse geht: Ja, und wie das im Detail aussieht, zeige ich in meinem Einstieg zu Claude Code für Anfänger.
So läuft der Nachbau mit KI: mein Ablauf in fünf Schritten
- Ziel beschreiben. Ich sage der KI in klaren Worten, was für eine Seite entstehen soll, für wen sie ist und welche Bereiche sie braucht.
- Beispiele geben. Ich nenne zwei oder drei Seiten, deren Aufbau oder Stil mir gefällt. Daran versteht die KI sofort die Richtung.
- Grundlagen bauen lassen. Claude erledigt Installation, die deutschen Pflichtseiten, die nötigen Plugins und das erste Design.
- Prüfen und nachschärfen. Ich sehe mir das Ergebnis an und lasse Details anpassen. Bei gut eingestellten Skills fällt dieser Schritt heute oft fast weg.
- Inhalte und Feinschliff. Zum Schluss kommen die echten Inhalte rein, dann steht die Seite.
Der ganze Ablauf dauert bei einem überschaubaren Projekt wenige Stunden statt der Tage, die ich früher gebraucht habe. Wichtig ist Schritt zwei: Je klarer deine Beispiele, desto besser das Ergebnis. Wie dieser Workflow von der Analyse bis zur fertigen Installation im Detail abläuft, zeige ich in meinem Leitfaden, wie du eine WordPress-Website mit KI erstellst.
WordPress mit KI oder lieber Baukasten? Mein ehrlicher Rat
Jetzt der Teil, bei dem ich ehrlich bleibe, auch wenn er nicht jedem gefällt. Ob KI der richtige Weg für dich ist, hängt davon ab, wo du stehst.
Wer schon eigene Erfahrung mit WordPress hat, bereits Projekte umgesetzt hat, weiß was er will und dazu etwas Übung im Umgang mit Claude mitbringt: Los geht es, teste dich aus. Für dich ist der KI-Weg ein enormer Beschleuniger.
Wer dagegen ganz neu in dem Bereich ist, sollte gerade keinen Baukasten wie Wix nehmen, sondern WordPress von Grund auf lernen. Das klingt paradox, ist aber der Kern: Du musst dein Handwerk kennen und beherrschen, bevor du dir solche Tools zur Hilfe holst. Denn wenn du nicht exakt weißt, was du willst, kannst du es auch einer KI nur schwer erklären. Die KI baut, was du beschreibst. Ist die Beschreibung vage, wird das Ergebnis vage.
Ein Baukasten nimmt dir dieses Lernen scheinbar ab, sperrt dich aber in ein geschlossenes System. WordPress zwingt dich, die Grundlagen zu verstehen, und genau dieses Verständnis macht dich später im Zusammenspiel mit KI erst richtig schnell.
Für wen WordPress nicht die erste Wahl ist
Ehrlich bleibt ehrlich, also auch hier die Grenze. Wenn du nur eine einzige, kleine Visitenkarten-Seite brauchst, die sich nie verändert, ist WordPress mehr Werkzeug als nötig. Für ein reines Kontaktformular ohne weitere Ambitionen tut es auch eine simplere Lösung. Und wer partout nichts lernen und rein gar nichts selbst pflegen will, ist mit einem betreuten Baukasten kurzfristig zufriedener, zahlt das aber mit Abhängigkeit vom Anbieter. Sobald aber Wachstum, ein Shop, ein Blog oder mehrere Bereiche ins Spiel kommen, spielt WordPress seine Stärke aus, und genau das zeigen die neun Beispiele oben.
Meine persönliche Einschätzung
Es macht so viel Spaß zu sehen, was heute möglich ist. Neue Seiten, die früher Tage gebraucht hätten, stehen heute in ein paar Stunden. Diesen Vorteil sollte jeder einmal selbst erlebt haben. Wer danach lieber weiter selbst Hand anlegt, völlig in Ordnung. Wer aber schnelle und saubere Ergebnisse braucht, sollte es einmal mit KI versuchen.
Häufige Fragen zu WordPress-Beispielen
Welche bekannten Seiten nutzen WordPress?
Nachweislich auf WordPress laufen unter anderem das Portal der Bayerischen Staatsregierung (bayern.de), das SAP News Center, die Universitäten Freiburg und Erlangen-Nürnberg, die Seite von Herbert Grönemeyer, TechCrunch, der PlayStation Blog und der Spotify Newsroom. Insgesamt betreibt WordPress laut W3Techs rund 43 Prozent aller Websites weltweit.
Kann ich als Anfänger so eine Website selbst bauen?
Ja, aber lerne zuerst die WordPress-Grundlagen, statt einen Baukasten zu nehmen. Wer versteht, wie WordPress, Themes und Plugins zusammenspielen, kann eine KI später präzise anleiten und in wenigen Stunden ein Ergebnis erzielen. Ohne dieses Grundverständnis bleibt die Beschreibung an die KI vage und das Ergebnis unbrauchbar.
Wie lange dauert es, eine WordPress-Seite mit KI zu bauen?
Ein komplettes neues Projekt, das ohne KI mehrere Tage gebraucht hätte, steht mit einem gut eingestellten KI-Workflow in ein paar Stunden. Der KI-Assistent übernimmt Installation, Pflichtseiten, Plugins und ein erstes Design, sodass oft schon der erste Versuch steht.
Woran erkenne ich, ob eine Seite mit WordPress erstellt wurde?
Öffne den Quelltext der Seite und suche nach wp-content oder wp-json in den Pfaden. Oft steht im Kopfbereich zusätzlich eine Zeile wie „generator“ mit der WordPress-Versionsnummer. Beides sind eindeutige Hinweise auf eine WordPress-Installation.
Was kostet eine WordPress-Website?
WordPress selbst ist kostenlos. Laufende Kosten entstehen vor allem für Hosting (ab etwa 5 bis 15 Euro im Monat) und optional für ein Premium-Theme oder einzelne Plugins. Für einen WooCommerce-Shop kommt in Deutschland ein Rechtssicherheits-Plugin dazu.
WordPress oder Wix, was ist für Anfänger besser?
Für langfristige Projekte ist WordPress die bessere Wahl, weil dir Inhalte und Installation vollständig gehören und du nicht an einen Anbieter gebunden bist. Wix ist als Baukasten am Anfang bequemer, sperrt dich aber in ein geschlossenes System. Mein Rat: Wer wachsen, verkaufen oder bloggen will, lernt besser gleich WordPress, statt später umziehen zu müssen.
